Mit Sicherheit für Kunden und Verkäufer

abseits Juni/Juli 2020

Am Freitag, den 5. Juni ist die Sommerausgabe der Osnabrücker Straßenzeitung abseits erschienen. Diese beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Wohnungslose und andere Menschen im sozialen Abseits. Daneben wird Bernhard Schopmeyer vorgestellt, dem kurz nach Kriegsende ermordeten Arbeitersekretär des Bistums Osnabrück. Das Haus an der Bramscher Straße, in dem sich die Fachberatungsstelle und die Tageswohnung für wohnungslose Menschen befindet, werden in seinem Andenken nach ihm benannt. In diesem Rahmen wird das Schicksal einiger Osnabrücker beleuchtet, die als „Asoziale“ von den Nationalsozialisten verfolgt und ermordet wurden. Außerdem berichtet ein ehemaliger abseits-Verkäufer, wie er jetzt in Bremen versucht, seine Alkoholsucht in den Griff zu bekommen. Dominik Bloh erzählt, wie er als Jugendlicher wohnungslos wurde und trotzdem sein Abitur machte.

Abstand halten und zusammenrücken

Soziale Verantwortung im Zeichen von Corona

Eigentlich sollte diese abseits-Ausgabe seit Ende März im Verkauf sein. Sie könnten dann das gedruckte Heft bei Ihrem Lieblingsverkäufer erhalten und den Erwerb mit einer gepflegten Plauderei über das Wetter, die Spiele des VfL oder das zunehmend schlechter werdende Fernsehprogramm würzen. Eigentlich.

Suche Frieden – biete Zoff

Kabarett über Theologie, Religion und Kirche

Treffen sich ein Katholik, ein Protestant und ein Philosoph. Auf der Bühne. Klingt nach einem Witz, gibt aber immer nur Ärger, wenn die drei Männer über Religion reden. Die Kabarettisten sind uneins darüber, ob Jesus eine Kirche wollte, wie der Papst wirklich gewählt wird und ob der Protestant in ihren Reihen eigentlich Pietist oder Franz List ist.

Wirtschaftlich leider unumgänglich

Preiserhöhung bei abseits

Liebe Leserinnen und Leser, zunächst freuen wir uns, dass Sie die aktuelle abseits-Ausgabe auch zum neuen Verkaufspreis von 2,20 € erstanden haben. Das zeigt uns, dass Sie unseren Schritt, mit dem wir sehr lange gerungen haben, akzeptieren konnten. Sieben Jahre war es uns möglich, den Preis von abseits stabil zu halten.

Und die Welt steht still

„Letzte Lieder“

Um 18 Uhr soll das Konzert beginnen, bereits eine halbe Stunde vorher stehen die Menschen Schlange, alle Plätze sind innerhalb kürzester Zeit belegt, so groß ist das Interesse an diesem Konzert. Dass aus einem Buch solch ein musikalisches und künstlerisches Projekt entsteht, ist bestimmt selten. Dass das Thema „Sterben“ mit solchem Engagement und in solcher zum Teil fröhlicher Atmosphäre Gehör findet, ist garantiert noch seltener.