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International Network of Street Papers

1994 wurde auf Initiative von The Big Issue London das International Network of StreetPapers (INSP) gegründet. In einem weltweiten Verbund soll den Wohnungslosen mehr Gehör verschafft werden, als es mit einer einzelnen Zeitung möglich ist. Gleichzeitig fördert das INSP den internationalen Austausch von Artikeln, Bildern, Gedanken und Ideen unter den inzwischen mehr 120 Zeitungen aus über 40 Ländern. Auf alljährlichen Konferenzen treffen sich Vertreter der Straßenzeitungen, um diese globale Kooperation auszubauen und zu verbessern.

Bei ihrer Mitgliederversammlung am 11. März 2008 in Stuttgart beschlossen die Teilnehmer die Auflösung der bisherigen Verbandsstrukturen des deutschen Straßenzeitungsnetzwerks.

Seither haben sich fast alle Straßenzeitungen dem Internationalen Straßenzeitungsnetzwerk INSP angeschlossen.  Beatrice Gerst, lange Vorsitzende des ehemaligen Bundesverbands und beim Stuttgarter Magazin Trott-war aktiv, baute in den letzten Jahren eine deutschsprachige Plattform für die österreichischen, schweizerischen und deutschen Kollegen zum Austausch und zur Durchführung gemeinsamer Projekte auf. Zusätzlich stehen den deutschen Mitgliedern wie auch allen anderen INSP-Mitgliedern die Service-Angebote des Netzwerks wie ein Artikelpool und ein Kontingent von monatlich 40 kostenlos zu nutzenden Bildern der Reuters-Agentur zur Verfügung. Kontaktperson für Anfragen bezüglich Straßenzeitungsthemen in Deutschland ist seit August 2011 die Chefredakteurin des Nürnberger Sozialmagazins Straßenkreuzer, Ilse Weiß.